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17.A.2006 Roadshow Köln von Marion

Anastacia am 17.08.2006 in Köln

Es war mit einer der schönsten Tage in meinem Leben.

Unsere Göttin
Anastacia
 in meiner schönen Domstadt Köln.

Als ich am Donnerstagmorgen gegen 09:30 Uhr in Köln am Hbf ankam und die Rolltreppe hochfuhr, traf mich fast der Schlag. Alles voller riesiger Anastacia Bilder. Ich bekam eine Gänsehaut und dieses Kribbeln, ich denke ihr kennt alle dieses Gefühl. Mit zittrigen Händen holte ich meine Kamera heraus und fotografierte jedes einzelne Poster von unserer Göttin. Die Leute müssen auch gedacht haben die ist bekloppt, aber das war mir egal.

Nach dem das erledigt war bin ich in den Dom und habe nach meinem Rundgang, das mache ich übrigens immer wenn ich im Dom bin, obwohl ich ihn schon in und auswendig kenne, Kerzen angezündet.  

Kaum aus dem Dom draußen fing der Himmel an zu weinen, ich vermute es waren Tränen der Vorfreude.

Ich also zum S.Oliver Shop wo mir schon nette Verkäuferinnen mit dem schönen Anastacia Shirt entgegen kamen. Sie zeigten mir die schöne Kollektion. Ich war fasziniert. Am liebsten hätte ich alles gekauft. Ich kam nicht drum herum mir ein Tanktop zu kaufen. Ich bekam obendrein noch zwei Buttons und eine Anastacia Tragetasche.

Nachdem ich gegen 10:30 Uhr bei Peek & Cloppenburg ankam, änderte sich das Wetter schlagartig. Die Sonne schien. Es waren auch schon einige Fans da. Und nicht nur aus Deutschland, sondern auch aus Österreich, Italien, Holland, usw.

Da der Aufbau noch nicht ganz fertig war, wussten die Herrschaften auch nicht genau wo am Nachmittag die Fanzone sein würde. Jeder hat uns etwas anderes erzählt. Ich habe zwei sehr nette Frauen aus Gera (Thüringen) kennen gelernt, mit denen ich mich sehr gut verstand. Wir haben uns dann erst Mal einen schönen Platz direkt vor der Bühne ausgesucht und die ganzen Leute ein bisschen beobachtet. Ich habe irgendwann gesehen dass sich diese Frau mit irgendeiner anderen Frau, die anscheinend für das Ganze zuständig war, länger unterhalten hatte. Nachdem das Gespräch offensichtlich beendet war, bin ich zu ihr hin und habe sie höflich gefragt ob sie denn etwas wüsste wie und wo das Ganze abläuft mit der Fanzone. Sie erklärte es mir auch sehr höflich und so bin ich wieder an einen anderen Platz gegangen. Na, auf jeden Fall ich kam mir vor wie auf der Wanderschaft. Aber was tut man nicht alles für Anastacia.

Einige Verkäuferinnen aus den S.Oliver Stores kamen zu den Fans und haben Buttons, Schweißbänder, Tücher, Karten und Fähnchen verteilt.

Carmen, Babsi und noch einige andere der Undergroundsoldiers bzw. des AFC kamen so gegen 13:00 Uhr. Wir haben uns begrüßt als wenn wir uns schon Jahre kennen würden. Babsi drückte mir dann mein Langersehntes AFC-Shirt in die Hand. Man war ich happy. So gegen 16:00 Uhr war Einlass in die Fanzone.

Ich hab dem Typen, der für die Fanzone zuständig war, mein Ticket und den Personalausweis unter die Nase gehalten und durfte durch. Ich stand zwar in der ersten Reihe aber trotzdem zu weit weg vom Catwalk.

Enttäuscht war ich schon ein bisschen, aber das sollte sich später schlagartig ändern.

Ein Radiomoderator kam auf die Bühne, um uns Fans anzuheizen. Was ja eigentlich unnötig war. Dabei hat er einige der heißbegehrten T-Shirts in die Menge geworfen. Er vertröstete uns dass Anastacia wohl etwas später als 17:00 Uhr kommen würde. Ein Meet And Greet, was zusätzlich noch einen Warengutschein natürlich von S.Oliver im Wert von 250,-- beinhaltete, wurde noch verlost, und zwar an eine junge Frau aus Innsbruck. Ich kann mich leider nicht mehr an ihren Namen erinnern, aber sie gehört auch zum AFC.

Auf einmal kam ein etwas rabenschwarzes Monster von Bus mit dem Schriftzug Anastacia by S.Oliver um die Ecke. Alle fingen an zu schreien und zu jubeln. Zuerst kamen wie in Hamburg und auch den anderen Städten die Models aus dem Bus, ich mit meinen 161 cm hab gar nichts gesehen, erst als sie auf die Bühne kamen. Und dann forderte der Radiomoderator uns auf, nach Anastacia zu rufen was zu einem Schreien wurde. Als sie dann mit Wayne aus dem Bus stieg war der Jubel überwältigend. Ich sah gar nichts, weder Anastacia noch Wayne. Und dann habe auch ich sie erblickt. Mir blieb fast das Herz stehen so faszinierend sah sie wieder aus. Anastacia hatte einen Pferdeschwanz und trug einen grauen aber sehr schicken Anzug. Sie erzählte dann irgendetwas von ihrer Kollektion, was ich leider nicht verstand weil die Akustik nicht zu uns herüberkam wo wir standen.

Als unsere Ecke etwas lauter rief sie möchte sich doch mal umdrehen, passierte das Zweitbeste das mir je widerfahren ist. Sie sah mich winkte mir zu und lächelte mich an. Ich kann nicht sagen ob das an dem roten AFC-Shirt lag das ich irgendwann angezogen hatte oder ob sie mich wieder erkannt hat.

Ich hab auch ein paar Fotos geschossen, die allerdings nichts wurden. Von ein paar Fans die hinter mir standen wurden Geschenke an die Begleiterin von Anastacia überreicht. Sie versprach, dass Anastacia sie bekommt sobald sie im Flugzeug nach München wären. Anastacia fing an zu singen. Ich war hin und weg. Ich kann gar nicht mehr sagen ob es Left Outside Alone oder I’m Outta Love war.

Anastacia kam wieder von der Bühne, schrieb Autogramme und ging dann in das Geschäft hinein. Wo es dann in den ersten Stock zur Pressekonferenz ging. Und die Gewinner des Meet and Greet ihre Autogramme erhielten. Um die ganzen Fans davon abzuhalten ihr hinterher zu jagen, wurde kurzerhand die Rolltreppe von einem Sicherheitsbeamten abgesperrt.

Darüber waren einige Kunden von Peek & Cloppenburg nicht grade erfreut und meinten noch, so etwas wäre verkaufsschädigend. Wir haben nur den Kopf geschüttelt. Irgendwann sind wir dann nach draußen um nachzusehen wo Anastacia wohl rauskommen würde.

Weil, sie musste ja noch zum Flughafen zu fahren. An mehreren Stellen standen Vans mit offenen Türen. Irgendwann sind dann viele zum hintersten Ausgang wo auch zwei Polizeiwagen und vier schwarze Vans standen, dort sind wir dann stehen geblieben. Und irgendwann kamen sie dann auch raus. Noch einmal rufen, Anastacia winkte uns noch einmal kurz und stieg mit Wayne in einen der vier ein. Die Türen schlossen sich, wir winkten noch einmal ins fahrende Auto und dann waren sie verschwunden.

Später sind dann die Undergroundsoldiers und der AFC, wo ich ja jetzt auch offiziell dazu gehöre, ins Hard Rock Cafe. Es wurde noch ein schöner Abend, ich saß direkt neben Babsi und wir haben uns ganz toll unterhalten.

Irgendwann, ich hab gar nicht auf die Uhr gesehen, haben wir uns noch voneinander verabschiedet. Ich war so um 23:30 Uhr zu Hause.

Es war wunderschön und ich würde es jederzeit wieder tun.

Das war mein ausführlicher Bericht aus Köln.

Marion – sprock1965

 

   
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